swisswindows: Aus dörig, Kufag und Herzog wird eine neue Marke

Zürich, 17. März 2009    
     
Auf dem Schweizer Fenstermarkt kommt es zu einem grossen Schulterschluss: Die drei traditionsreichen Hersteller Dörig Fenster Service AG, Herzog Fenster AG und Kufag AG bilden neu die Marke swisswindows. Durch den gemeinsamen Auftritt sollen insbesondere Synergien im Verkauf und in der Produktion/Technik genutzt werden. Die vier Werke Mörschwil SG, Steinach SG, Müllheim TG und Oftringen AG bleiben erhalten. Mittelfristig sollen im Raum Bern und in der Westschweiz weitere Produktionsstandorte und Verkaufsniederlassungen folgen. Durch den Zusammenschluss wird swisswindows mit einem Umsatz von CHF 140 Millionen die Nummer 2 auf dem Schweizer Fenstermarkt. Der Personalbestand wird auf 500 Beschäftigte leicht erhöht.

„Dörig, Herzog und Kufag haben schon in der Vergangenheit eng zusammen gearbeitet, insbesondere im Bereich Technik und Entwicklung“, sagt Toni Steinmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von swisswindows. „Diese Zusammenarbeit werden wir in Zukunft noch verstärken und vor allem auch auf den Bereich Marketing und Verkauf ausdehnen, der an acht Standorten präsent sein wird.“ So ergänzen sich die drei traditionsreichen Fenster-Hersteller mit ihren Produktpaletten hervorragend. „Von Umbauliegenschaften und neuen Mehrfamilienhäusern über Spezialanfertigungen für Villen bis hin zu Gewerbeliegenschaften oder Fabrikhallen – wir können unseren Kunden alle Arten von Fenstern anbieten“, sagt Steinmann.
 
     
Erweiterung des Standortnetzes anvisiert
An den vier bestehenden Standorten Mörschwil und Steinach (Dörig), Oftringen (Kufag) sowie Müllheim (Herzog), wo Anfang 2009 ein neues Werk für die Fertigung von Holz- und Holz/Metallfenstern in Betrieb genommen wurde, wird die Produktion leicht herauf gefahren. Zudem ist beabsichtigt, mittelfristig in der Region Bern und der Westschweiz weitere Produktionsstandorte einzurichten. „Wann genau dies sein wird, ist noch offen“, sagt Toni Steinmann. „Entscheidend ist jedoch, dass wir mit swisswindows eine Expansion und nicht einen Abbau planen.“
Die Verkaufsorganisationen von Dörig, Herzog und Kufag werden in ein gemeinsames Verkaufsteam integriert. Um inskünftig auch die Westschweiz verstärkt abzudecken und den Verkauf insgesamt zu intensivieren, wird die Zahl der Verkäufer um rund 25 Prozent auf insgesamt 40 Mitarbeitende aufgestockt. Insgesamt beschäftigt swisswindows 500 Personen.
 
     
Wachstum trotz Wirtschaftskrise
Mit CHF140 Millionen Umsatz wird swisswindows die Nummer 2 auf dem Schweizer Fenster-Markt. Für die nächsten Jahre geht das Unternehmen trotz des derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds von einem über dem Markt liegenden jährlichen Wachstum aus. „Natürlich ist es für uns wichtig, dass wir unsere Marktposition weiter ausbauen wollen“, sagt Steinmann, „doch im Vordergrund stehen für uns Anwendungstechnik, Innovation, Produkte- und Servicequalität. In dieser Beziehung wollen wir von Beginn weg die Nummer 1 sein.“ Start von swisswindows ist am 1. April 2009.
„Der Zusammenschluss unserer drei Fenster-Hersteller zu swisswindows ist ein Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz“, sagt Bernhard Alpstäg, Verwaltungsratspräsident und Patron der swisspor-Gruppe, zu der swisswindows gehört. „Dies ist mir im gegenwärtigen, vor allem von negativen Wirtschaftsnachrichten dominierten Umfeld besonders wichtig.“

Zu swisswindows
Unter der Marke swisswindows werden Dörig Fenster Service AG, Herzog Fenster AG und Kufag AG zusammengeführt. Die drei traditionsreichen Schweizer Fensterhersteller bilden die Fenster-Division der swisspor-Gruppe, die auf Schutz, Dichtung und Dämmung von Gebäuden spezialisiert ist. Die swisspor-Gruppe ist nebst der Schweiz in fünf europäischen Ländern tätig. Sie beschäftigt über 2’300 Mitarbeitende und macht einen Gruppenumsatz von CHF 800 Millionen. Zur swisspor-Gruppe gehört neben swisswindows auch die Eternit (Schweiz) AG.

www.swisswindows.ch
 



swissporarena



zur swissporarena