Die grösste photovoltaische Solaranlage

Châtel-St-Denis, 2. November 2011 – swisspor, Schweizer Leader im Bereich Isolationsmaterialien, Solstis, spezialisiert in photovoltaischen Grossbaustellen und Groupe E Greenwatt, spezialisiert in der Entwicklung neuer erneuerbarer Energien, haben der Presse am 2. November 2011 die grösste Solaranlage des Kantons Freiburg präsentiert. Die Anlage, die sich auf dem Dach der swisspor Romandie SA im Bau befindet, umfasst 8‘000 m2 photovoltaische Solarpanels und wird jährlich 1‘100‘000 kWh Strom produzieren. Das entspricht dem Verbrauch von mehr als 300 Haushalten.

Auf dem 21‘000 m2 grossen Dach der swisspor-Fabrik in Châtel-Saint-Denis befindet sich zurzeit die Baustelle der grössten Solaranlage des Kantons Freiburg. Die von der Firma Solstis konzipierte Installation wird 8‘000 m2 Solarpanels umfassen und jährlich mehr als eine Million kWh Strom produzieren. Groupe E Greenwatt, im Besitz von Groupe E, dem Westschweizer Leader der Energieproduktion und –verteilung und der Stadt Sitten (Sion), ist für die Finanzierung und Betrieb verantwortlich. Die Installation wird in den nächsten Wochen fertiggestellt und sollte gegen Ende 2011 die ersten kWh produzieren.

Nachhaltiges Verhalten von swisspor
Für swisspor ist die Zurverfügungstellung ihres Dachs Teil der Massnahmen, die das Unternehmen kontinuierlich im Bereich der nachhaltigen Entwicklung unternimmt. Beispielsweise entspricht die ausschliesslich mit regionalem Holz aus der Region gebaute Fabrik von swisspor in Châtel-Saint-Denis dem Minergie-Standard. Das Energiekonzept des 2010 eingeweihten Gebäudes erlaubte dem Unternehmen seine CO2-Emissionen um 66% und seinen Energieverbrauch um 50% zu reduzieren. Das Unternehmen hat ebenfalls vor kurzen beschlossen, seinen Strombedarf ausschliesslich mit von Groupe E zertifiziertem, erneuerbaren Ökostrom zu decken.
swisspor Romandie SA hat seit mehr als 50 Jahren ihren Sitz in Châtel-St-Denis. Sie stellt Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol für den Bau her (swissporEPS, swissporLAMBDA). Diese besonders ökologischen Materialien (Isolationsrapport «Spider» des Büros für Umwelt­chemie Zürich, 2011) sind der Schlüssel zu einer nachhal­tigen Bauweise. Die nachhaltige Entwicklung ist ein ebenfalls zentrales Element bei den Investitionsentscheidungen von swisspor.

In Richtung ein Drittel Schweizer Sonnenenergie
Mit der Gründung der Firma Solstis im Jahr 1996 wollten die beiden EPFL Ingenieure Jacques Bonvin und Pascal Affolter - heute Managing Partners - «der Welt der Energie Nachhaltigkeit geben». Inzwischen ist Solstis Leader auf dem Markt der Solargrossbaustellen geworden. «Der Fall des swisspor Gebäudes ist in vieler Hinsicht exemplarisch», erklärt Jacques Bonvin, «es repräsentiert den Wunsch, den heute mehr und mehr Unternehmen haben, ihren Beitrag zur Produktion von erneuerbarer Energie zu leisten, eine Tendenz die sich mit den sinkenden Preisen der Solarpanels noch verdeutlicht (- 38% in zwei Jahren). Auch, weil es sich um eine « schlüsselfertige » Anlage handelt, wie wir sie dank unseren technischen, baulichen, energietechnischen und finanziellen Kompetenzen immer öfter konzipieren.»
Für Solstis ist die Solarenergie heute ein echter Pfeiler der Energieproduktion in unserem Land. Eine Studie der Internationalen Energieagentur zeigt, dass mit der Installation von Solarpanels auf den sonnigsten Dächern und Fassaden der Schweiz 34,6% unseres jährlichen Energiebedarfs gedeckt werden könnten. Im Vergleich dazu deckt die Kernenergie heute 40% des Bedarfs.

Solarstrom für rund 500 Haushalte
Groupe E Greenwatt ist in der Entwicklung neuer erneuerbarer Energien spezialisiert und verfügt über eine solide Erfahrung im Photovoltaikbereich. Das Unternehmen wurde vor kurzem für die Anlage auf der Sporthalle St-Léonard, die bis jetzt mit ihren 3‘085 m2 die grösste des Kantons war, mit einem Diplom der Solar Agentur Schweiz gewürdigt. Die Installation in Châtel-Saint-Denis ist nach denjenigen von Düdingen (FR), Freiburg (FR), Marin (NE) und Arbaz (VS) bereits die fünfte, die Groupe E Greenwatt in Betrieb nehmen wird. Insgesamt verfügen diese Anlagen über 13‘000 m2 Solarpanels und produzieren jährlich 1‘745‘000 kWh, was dem Verbrauch von rund 500 Haushalten entspricht. Groupe E Greenwatt ist ebenfalls aktiv in der Entwicklung von anderen erneuerbaren Energiequellen, wie Windenergie, Biomasse oder Minihydraulik.


swisspor Romandie SA in Kürze
Der Marktleader im Bereich Gebäudeisolation und -abdichtung swisspor beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter in der Schweiz. swisspor Romandie SA beschäftigt heute mehr als 130 Mitarbeiter an ihren Standorten Tourtemagne (VS) und Châtel-St-Denis (FR). Der geringe ökologische Einfluss von swissporEPS und swissporLAMBDA ist namentlich auf ihre unendliche Recyclingkapazität zurückzuführen, bei der sie ihre technischen Charakteristiken beibehalten. Die äusserst ökologischen Materialien (Isolationsrapport « Spider » des Büros für Umweltchemie Zürich, 2011) sind die Hauptelemente der Energieeffizienz der Gebäude. swisspor hat den Prix Lignum 2011 (Holzpreis Schweiz) für die Nutzung von einheimischem Holz für den Bau ihrer Fabrik in Châtel-St-Denis erhalten.

Solstis in Kürze
Als Gewinner des Schweizer Solarpreises 2006, 2009 und 2010 ist die Firma Solstis der Westschweizer Leader im Bereich der photovoltaischen Solaranlagen. Das 1996 von zwei Forschern des Labors für Solarenergie und Gebäudephysik der EPFL (Laboratoire d’énergie solaire et de physique du bâtiment, LESO) gegründete Unternehmen zählt heute 30 Mitarbeiter. Als Generalunternehmen im Solarbereich in der Genferseeregion und Initiant eines Netzes von Solar-Installateuren in den übrigen Schweizer Kantonen, hebt sich das Unternehmen durch sein Konzept der « schlüsselfertigen » Solaranlagen von seinen Konkurrenten ab. Im Laufe der Jahre hat sich Solstis durch die Realisierung der grössten Solaranlagen in der Schweiz einen Namen gemacht.

Groupe E Greenwatt in Kürze
Groupe E Greenwatt – zu 90% im Besitz von Groupe E, der N° 1 der Stromproduzenten und –verteiler der Westschweiz und zu 10% im Besitz der Stadt Sitten – ist spezialisiert im Bereich der erneuerbaren Energie, wie Minihydraulik, Windenergie, Biomasse und Sonnenenergie. Die Entwicklung dieser neuen Energiequellen ist Teil der Strategie von Groupe E, die darauf hinzielt bis im Jahr 2035 10% der von ihr verteilten Energie aus neuen erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Zur Erreichung dieses Ziels ist ein Budget von 350 Millionen Franken vorgesehen.

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